STATEMENT

Im Zentrum meiner Malerei stehen Frauen – nicht als Porträts bestimmter Personen, sondern als Sinnbilder innerer Welten.

Mich interessieren jene leisen Augenblicke, in denen Verletzlichkeit und Stärke, Erinnerung und Gegenwart, Innenwelt und Außenwelt miteinander in Berührung kommen.

Der Blick bildet das Herzstück meiner Bildsprache. Manche Figuren begegnen dem Betrachter mit weit geöffneten Augen, andere schließen sie und wenden sich ihrer eigenen Wahrnehmung zu. Die übergroßen Augen stehen für Empathie, Intuition und den Wunsch nach echter Verbindung.

Mit Ölkreide und vielschichtigen Überlagerungen entstehen Arbeiten, in denen Spuren des Malprozesses bewusst sichtbar bleiben. Mich interessiert nicht die anatomische Perfektion, sondern die emotionale Wahrheit. Das Unperfekte wird Teil der Erzählung.

Meine Malerei möchte einen Raum schaffen, in dem Begegnung möglich wird: zwischen Bild und Betrachter, zwischen dem Sichtbaren und dem Empfundenen.

„Oft liegt das Wesentliche in einem einzigen Augenblick.“

Andrea Holl

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